In einem der 3 heimgesuchten Häuser waren die Besitzer sogar im Haus – im oberen Stock. Abgesehen von den Einbruchschäden nahmen die Kriminellen gezielt Schmuck mit und ließen Angst, Zorn und Verunsicherung zurück. Bürgermeisterin Annelies Pichler ruft dazu auf, Sicherheitsvorkehrungen mittels Alarmanlagen zu treffen und auch die Nachbargrundstücke im Auge zu behalten.<BR /><BR />Zugeschlagen haben die Einbrecher zwischen 18 und 21.30 Uhr am vergangenen Samstag und zwar in 3 allein stehenden Häusern etwas oberhalb von Schenna. „Häuser, die gut zu Fuß erreichbar sind und von denen man über Wiesen und Felder gut verschwinden kann“, sagt die Schenner Bürgermeisterin Annelies Pichler. In einem der 3 Häuser, das erst neu erbaut wurde, scheiterten die Kriminellen an den dicken Fenstern.<BR /><BR />Beim zweiten Haus, einer Gästepension, brachen die Einbrecher ein Stubenfenster im ebenerdigen Stock auf. Zuerst wurde das Büro durchwühlt. Weil das Haus bereits vor 13 Jahren von Einbrechern ausgeräumt worden war, lässt der Hausherr außerhalb der Saison den Safe im Büro immer offen stehen. Nach dem Büro wandten sich die Kriminellen dann dem Schlafzimmer einer Tochter zu, durchwühlten alle Schränke und Schubladen. Schließlich fanden sie wertvollen Schmuck und nahmen diesen mit. Den Modeschmuck ließen sie zurück.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="986332_image" /></div> <BR /><BR />Das Verstörende obendrein war, dass die Hausbesitzer zu Hause waren. Das Ehepaar befand sich im ersten Stock. Die Frau war im Badezimmer, der Mann war im Wohnzimmer. Aufgrund seiner Gehörschwäche konnte der Hausherr keine verdächtigen Geräusche wahrnehmen. Als die Frau die Wohnungstür öffnete, ahnten die Einbrecher wahrscheinlich die Anwesenheit der Hausbesitzer. Als der Hausherr wenig später ins Büro im Erdgeschoss ging, entdeckte er den Einbruch. Es wurde Anzeige erstattet, aber der Schock sitzt tief. <h3> „Jede Schublade durchforstet“</h3>Im dritten Haus an der Pichlerstraße, die Richtung Taser führt, haben die Einbrecher im Parterre ein Fenster eingeschlagen, haben dort aber nichts durchsucht, sondern sind hinauf in den ersten Stock und haben alle 3 Schlafzimmer verwüstet und durchsucht. Jede Schublade sei durchforstet worden und auch dort hatten es die Einbrecher nur auf Schmuck abgesehen. Zum großen Leidwesen der Bestohlenen, denn beim Schmuck handele es sich um Stücke von großem emotionalen Wert – geerbter und geschenkter Schmuck.<BR /><BR />Die Schenner Bürgermeisterin Annelies Pichler ruft die Bürger dringend dazu auf, alle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: Alarmanlagen, abends Jalousien herunterlassen und einbruchsicher machen. Zudem ruft sie zu vermehrter Achtsamkeit auf. „Ich bitte alle, die Nachbargrundstücke im Auge zu behalten und bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Landesnotrufnummer 112 zu wählen“, sagt sie. Sie stehe in ständigem Austausch mit den Carabinieri. „Die Carabinieri können nicht mehr tun, als ihre Runden zu machen. Nun werden Aufzeichnungen der Videokameras ausgewertet“, sagt Pichler.<BR /><BR />Auch nach Marling waren am vergangenen Samstag die Carabinieri von Tscherms gerufen worden, weil Leute ein, 2 verdächtige Personen im Bereich der Kellerei beobachtet haben sollen. „Aber von einem Einbruch ist mir nichts bekannt“, sagt der Marlinger Bürgermeister Felix Lanpacher. <BR />