Um 17.30 Uhr verließ am Mittwoch die Tochter des Hauses das Einfamilienhaus in Vahrn-Oberdorf, nachdem sie den ganzen Tag dort verbracht hatte. Gegen 18.15 Uhr kehrten die Eltern von der Arbeit zurück. Diese Zeitspanne nutzten Unbekannte, um in das Haus einzudringen und nach Wertgegenständen zu durchwühlen. <BR /><BR />„Die Haustür war nicht beschädigt. Erst als meine Eltern die Zimmer betraten, wurde ihnen bewusst, dass jemand unbefugt im Haus gewesen war“, erzählt die junge Frau. Bis in den dritten Stock standen in allen Zimmern die Schranktüren offen, alles war durchwühlt und verstreut. „Im dritten Stock war eine Terrassentür aufgebrochen, die die Einbrecher wohl über den Weinberg an der Haushinterseite erreicht haben dürften“, berichtet die junge Vahrnerin. Ansonsten hätte jemand von den nahen Nachbarhäusern etwas bemerken müssen, glaubt sie.<h3> Schmuck und Uhr gestohlen</h3>Da im Wohnzimmer und dem untersten Zimmer die Verwüstung im Vergleich zum Rest des Hauses eher gering war, geht die Familie davon aus, dass die Rückkehr der Eltern die Einbrecher vertrieben haben dürfte. Geflüchtet sind sie laut Tochter mit Schmuck und einer Uhr.<BR /><BR />„Die Carabinieri waren 10 Minuten nach unserem Anruf hier und haben alles aufgenommen, was fehlt. Wir haben Anzeige erstattet“, erzählt die Vahrnerin.<BR /><BR />Die Tatsache, dass das Haus wohl länger beobachtet und nur darauf gewartet worden sein dürfte, bis die Lichter ausgingen, bezeichnet die Frau als beunruhigender als den gestohlenen Schmuck. „Allein wäre ich die Nacht nicht im Haus geblieben“, meint die Frau angesichts des unangenehmen Gefühls, das nach dem Einbruch geblieben ist.<h3> Feldthurns: Fenster der Stube aufgebrochen</h3>In Feldthurns ist im letzten Haus der Fraktion Pedratz eingebrochen worden. Wann genau, ist nicht klar. Das alte Bauernhaus ist zurzeit nachts nicht bewohnt. Bis 20.30 Uhr war der Vater des Hofeigentümers dort. Der Eigentümer kam gestern früh zurück, um die Tiere im Stall zu versorgen. Dabei bemerkte er, dass das Fenster der Stube aufgebrochen war. <BR /><BR />Beim Betreten des Hauses wurde sofort klar, dass Einbrecher im Laufe der Nacht auf der Suche nach Wertgegenständen waren. Alle Schränke waren aufgerissen und durchwühlt. Erbeutet haben dürften die Einbrecher nichts.<BR /><BR />„Die 2 Motorsägen im Gang standen noch da. Elektrogeräte, wie Computer und andere Wertsachen sind keine im Haus“, erzählt der Mann. Was bleibt, ist der angerichtete materielle Schaden. Um das Stubenfenster des Hauses in Hanglage zu erreichen, dürften die Einbrecher eine Leiter genutzt haben, mutmaßt der Vater des Eigentümers. <BR /><BR />Auch hier waren die Carabinieri vor Ort, um nach möglichen Spuren zu suchen. Aufgrund der Distanz gehen sie nicht davon aus, dass die 2 Einbrüche zusammenhängen.