Die Staatspolizei wurde gegen 3.30 Uhr, in der Nacht auf den heutigen Donnerstag, zu einem Einbruch in die Trieststraße gerufen: „Zwei Personen hatten demnach versucht, sich Zutritt zu einer Bar zu verschaffen“, schildert der Fahndungsleiter der Bozner Quästur, Giuseppe Tricarico.<BR /><BR />Vor Ort angelangt, stießen die Beamten vor der Bar auf zwei Männer, die, mit einer Kassenlade in der Hand, beim Anblick der Beamten offenbar die Flucht entlang des Eisackufers ergriffen.<BR /><BR />Sechs Beamte der Staatspolizei nahmen die Verfolgung auf, heißt es in einer Aussendung der Quästur. Im Zuge der Verfolgungsjagd sollen die Täter die Kassenlade am Eisackufer zurückgelassen haben und in den Eisack gesprungen sein – mutmaßlich, um sich den Polizeibeamten zu entziehen. Die Polizisten blieben hartnäckig und folgten den Tätern in den Eisack. <BR /><BR />Im Fluss schnappten die Beamten zuerst einen der beiden Einbrecher; auf einer Insel im Eisack gelang es zwei Polizisten schließlich auch, den zweiten im Bunde zu stellen. Bei besagter Insel sei die Strömung allerdings so stark gewesen, dass die drei das Ufer nicht mehr eigenständig hätten erreichen können, heißt es von Seiten der Berufsfeuerwehr Bozen ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/reissende-stroemung-keine-chance-naechtlicher-einsatz-im-eisack" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet</a>). Kurz nach 4 Uhr wurde der Notruf abgesetzt. <BR /><BR />Die Einsatzkräfte rückten sofort aus und „retteten zwei Beamte der Staatspolizei und einen der beiden Einbrecher von der Insel im Wasser“, so Tricarico. <BR /><BR /> Die Beamten sowie die beiden Geflüchteten sollen leicht unterkühlt gewesen sein und wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus von Bozen gebracht. Für die beiden Einbrecher, zwei polizeibekannte 19-Jährige aus Tunesien, klickten die Handschellen. Sie wurden ins Bozner Gefängnis überstellt.