Nachdem die Genossenschaft Coopservice seit 1999 f?r die Reinigung des Krankenhauses zust?ndig war, wird nun ein anderes Unternehmen den Reinigungsauftrag erhalten. Ein Wechsel, der als Folge einer europ?ischen Ausschreibung zustande gekommen ist. Am Wettbewerb f?r die Erteilung des Auftrags im Wert von ungef?hr 35 Millionen Euro mit einer Laufzeit von f?nf Jahren haben f?nf Unternehmen teilgenommen. ?Die sozialen Aspekte wurden aber bei dieser Ausschreibung nicht ber?cksichtigt und dies k?nnte sich negativ auf die Arbeitsverh?ltnisse der Arbeitnehmer, aber auch auf die lokale Gemeinschaft, auswirken?, kritisiert die Genossenschaft Coopservice in einer Aussendung.Da bei dieser Ausschreibung das Kriterium des wirtschaftlich g?nstigsten Angebotes gegolten habe, habe das Unternehmen mit dem niedrigsten Preis den Zuschlag erhalten. ?Diese Firma belegte f?r die Qualit?t der Dienstleistungen nur den vorletzten Rang, da sie aber preislich das beste Angebot eingereicht hatte, gewann sie die Ausschreibung. Der S?dtiroler Sanit?tsbetrieb hat die Entscheidung getroffen, die Sozialklauseln in den Ausschreibungsbedingungen nicht einzuf?gen und hat dadurch die M?glichkeit verpasst, die Arbeitsintegration von benachteiligten Personen zu f?rdern?, so die Genossenschaft. Au?erdem sehe das Unternehmen, das die Ausschreibung gewonnen hat, in seinem Angebot keinen Zusatzvertrag f?r die eigenen Angestellten vor. Die Genossenschaft Coopservice habe ihren Mitarbeiterinnen diesen Zusatzvertrag gew?hrt, der eine Besserstellung gegen?ber dem gesamtstaatlichen Kollektivvertrag vorsehe. ?Die lokalen Institutionen ? der S?dtiroler Sanit?tsbetrieb, die Provinz und die Gemeinden ? sollten die Ausschreibungen mit mehr Verantwortungsbewusstsein durchf?hren, damit eine positive Zusammenarbeit zwischen den ?ffentlichen K?rperschaften, den Unternehmen und den Arbeitern entstehen kann. In diesem Fall besteht ein hohes Risiko, dass die Sozialkosten hoch ausfallen?, schreibt Coopservice abschlie?end.