Donnerstag, 03. Mai 2018

Eine digitale Kiste voller Familien-Ideen

300 kinder- und familienfreundliche Maßnahmen findet man auf der neuen IDEENbörse, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Die Initiative soll helfen, Südtirol zu einem Familienland zu machen.

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Foto: © shutterstock

Erst vor Kurzem wurde in St. Martin in Thurn eine Kita eingeweiht, die gemeinsam mit dem Kindergarten nun das Gemeindeamt umrahmt. „Die Anwesenheit der Kinder wirkt sich positiv aus: alle, die ins Gemeindehaus kommen, werden von der guten Laune angesteckt“, berichtete Bürgermeister Giorgio Costabiei am Donnerstag. Es brauche Familien, um als Gemeinschaft lebendig zu bleiben. Darum sei es wichtig, dass sich die Gemeinden aktiv für Familien einsetzen.

Von ähnlich positiven Entwicklungen berichtete auch der Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Überetsch, Eduard Huber. Das Bankinstitut ist seit 2013 mit dem Audit „familieundberuf“ zertifiziert. „Für uns ist Familienfreundlichkeit eine Win-win-Situation“, betonte Huber. Das gemeinsame Ziel sei es, ein familienfreundliches Klima zu schaffen – denn wenn es den Bürgern bzw. Mitarbeitern und ihren Familien gut gehe, profitierten alle davon.

Um allen, die in der Familienpolitik oder für Familien aktiv sind, Anregungen zu geben, wurde im Auftrag der Familienagentur die Online-Datenbank von treff.familie des Südtiroler Kinderdorfs erstellt. 

In der neuen Online-Datenbank der IDEENbörse werden kinder- und familienfreundliche Maßnahmen von Gemeinden, Bezirken, Unternehmen und Organisationen vorgestellt, erläutert und Informationen zu Ansprechpersonen weitergegeben.

„Das Ziel ist es, einen Austausch und damit den Ausbau des bestehenden Netzwerks zu forcieren“, erklärte Heinz Senoner, Direktor des Südtiroler Kinderdorfs.

Die Datenerhebung durch die Projektgruppe von treff.familie erfolgte im Zeitraum von Dezember 2017 bis Jänner 2018. Daran beteiligt haben sich 96 der 116 Familienreferenten, die über einen Online-Fragebogen Angaben zu kinder- und familienfreundlichen Maßnahmen in ihrer Gemeinde machten. Ergänzt wurden die Ergebnisse durch eine Literaturrecherche und die Analyse der Angebote der verschiedenen Südtiroler Familienorganisationen und Unternehmen.

Hier geht's zur Online-Datenbank.

lpa/stol

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