Zwei Jahrzehnte lang kämpfe er unermüdlich gegen Bausünden, Monokulturen und auch den Bozner Flughafen, setzte sich für die Natur, die Landwirtschaft und die heimische Kulturlandschaft ein und begegnete seinen Gegnern dabei stets mit Respekt: Peter Ornter ist während seiner Amtszeit als Obmann des Heimatpflege-Verbandes zu einer starken Leitfigur geworden, die im nächsten Jahr ihr Amt abgeben will. Allerdings wollte Ornter seinen bevorstehenden Rücktritt am Samstag im Meraner Stadttheater keineswegs in den Mittelpunkt stellen - und so beschäftigte sich der Verband auf seiner Jahreshauptversammlung auch vordergründig mit seinen Kernanliegen. Ortner hielt ein Plädoyer für die Kulturlandschaft und den Erhalt von Baudenkmälern und warnte gleichzeitig vor Uniformierung. Weiters sprach er sich einmal mehr gegen den Bau des Bozner Flughafens aus, da dieser den ehrgeizigen Zielen eines Klimalandes Südtirol 2050 klar widerspreche. Positiv äußerten sich die Heimatpfleger hingegen zum neuen Urbanistikgesetz.stol/Z_________Mehr über die Jahresversammlung des Heimatpflege-Verbandes, die Themen und Beschlüsse lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Sonntagszeitung "Zett".