Dienstag, 04. Dezember 2018

Eine Pfarrei – verschiedene Sprachen

In 10 Pfarreien der Diözese Bozen-Brixen wird demnächst eine Befragung über das Zusammenleben der Sprachgruppen im pfarrlichen Bereich durchgeführt. Die Initiative wird von der Arbeitsgruppe „Sprachen verbinden - comunicare tra lingue“ gefördert, welche zur Umsetzung der Diözesansynode gegründet wurde.

Die Arbeitsgruppe von links: Giuseppe Ganarini, Brigitte Hofmann, Verena Platzgummer, Laura Paloschi, Ricardo Brands da Silva, Günther Rautz, Walter Visintainer, Fabio Righetti, Josef Simonini und Paola Cecarini (nicht im Bild: Reinhard Demetz). - Foto: Diözese Bozen-Brixen
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Die Arbeitsgruppe von links: Giuseppe Ganarini, Brigitte Hofmann, Verena Platzgummer, Laura Paloschi, Ricardo Brands da Silva, Günther Rautz, Walter Visintainer, Fabio Righetti, Josef Simonini und Paola Cecarini (nicht im Bild: Reinhard Demetz). - Foto: Diözese Bozen-Brixen

Wie hat die pastorale Tätigkeit in mehrsprachigen Pfarreien auszusehen? Wie sollen Gottesdienste und Andachten gestaltet werden, damit sie den Ansprüchen von verschiedenen Sprachen und Kulturen gerecht werden? Und noch: Wie kann Sprach- und Kommunikationsschwierigkeiten in einer Pfarrgemeinschaft begegnet werden?

Das sind Fragen, die immer öfter in vielen Pfarreien unserer Diözese und besonders dort vorkommen, wo Menschen deutscher, italienischer oder gar ladinischer Muttersprache aufeinandertreffen.

Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Sprachgruppen

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden – und zur Umsetzung der Diözesansynode – wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, welche vom Seelsorgeamt der Diözese Bozen-Brixen betreut wird und sich aus Vertretern von mehrsprachigen Pfarreien sowie aus Fachleuten im Bereich Kommunikation zusammensetzt.

Um einen Blick auf die konkrete Situation der Pfarreien Südtirols zu werfen und Beispiele gelungener Kommunikation zu sammeln, führt die Arbeitsgruppe in einigen nach geographischer Lage und ethnischer Zusammensetzung ausgewählten Pfarreien eine Befragung durch.

Wer sich einbringen und der Arbeitsgruppe die eigenen Erfahrungen bezüglich Mehrsprachigkeit und Kommunikation in den Pfarreien mitteilen möchte – vor allem im Hinblick darauf, welche Schwierigkeiten es gegeben hat und welche Lösungen eventuell gefunden wurden –, kann eine E-Mail an folgende Adresse schicken: [email protected] Anonyme Beiträge werden nicht berücksichtigt.

stol

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