Mittwoch, 18. Oktober 2017

Eine Tote bei Absturz von Greenpeace-Flugzeug in Brasilien

Bei einem Flugzeugabsturz der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist im brasilianischen Amazonasgebiet eine Schwedin ums Leben gekommen.

Bei einem Flugzeugabsturz ist eine Schwedin, die für Greenpeace arbeitete, ums Leben gekommen. - Foto: Twitter
Bei einem Flugzeugabsturz ist eine Schwedin, die für Greenpeace arbeitete, ums Leben gekommen. - Foto: Twitter

Neben der 29-Jährigen befanden sich ein Pilot und drei weitere brasilianische Mitarbeiter in der Maschine, sie wurden verletzt, teilte Greenpeace mit. „Wir setzen im Moment all unsere Kräfte ein, die Opfer und deren Familie zu unterstützen“, sagte ein Sprecher.

Der Unfall der einmotorigen Cessna Caravan 208 ereignete sich Dienstagmittag brasilianischer Zeit im Nationalpark Anavilhanas im nördlichen Bundesstaat Amazonas. Das Wasserflugzeug fiel in den Rio Negro, 100 Kilometer nordwestlich von Manaus. Die Ursache des Unfalls war noch unklar. Medienberichten zufolge haben die Mitarbeiter die Region gut gekannt. Greenpeace will den Fall mit Hilfe der örtlichen Behörden untersuchen.

Es ist bereits das zweite Flugzeugunglück von Greenpeace im Amazonasgebiet innerhalb von zwei Jahren. Im Juli 2015 stürzte eine Maschine des gleichen Typs nahe Manaus ab. Die zwei Piloten, die damals die einzigen Insassen des Flugzeugs waren, erlitten leichte Verletzungen.

dpa

stol