An der Tür zum geschlossenen „Bordeauxkeller“ hing ein Foto, das Barbara Rauch zeigt, wie man sie gekannt hatte: Mit einem strahlenden Lächeln hinter dem Tresen.<BR /><BR />An ihrem ersten Todestag am Dienstag haben Freunde zusammen mit der Familie eine Mahnwache organisiert, um sich gemeinsam an die junge Unternehmerin und Mutter zu erinnern und auch um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.<BR /><BR />Auf 2 Bänken hielten jeweils bis zu 2 Personen eine halbe Stunde lang Wache, jeweils zum Glockenschlag des Kirchturms in St. Michael wechselten sich die „Wächter“ ab. Viele brachten Blumen, Kerzen und Fotos mit und schrieben Gedanken und Wünsche an Barbaras Familie in ein aufliegendes Album.<BR /><BR />„Es war für viele eine Möglichkeit, endlich Abschied zu nehmen“, sagt eine Bekannte Barbaras. Wegen der damals herrschenden Corona-Regelungen wurde die junge Frau im kleinen Rahmen begraben. <BR /><BR />Ebenfalls in Gedenken an Barbara wurde auf Facebook von der Gruppe „Be a Reminder“ ein Fotorahmen erstellt, mit dem Schriftzug: „Eine von uns – Una di noi – Barbara“.