Neben Alloush seien fünf weitere Anführer getötet worden, hieß es in Oppositionsmedien. Beobachtern zufolge könnte der Tod des 44-Jährigen dem syrischen Machthaber Bashar al-Assad für die anstehenden Friedensgespräche mit der Opposition Ende Jänner den Rücken stärken.Jaysh al-Islam (Armee des Islam) gilt als die größte und am besten organisierte Rebellengruppe bestehend aus Islamisten und Salafisten. Die Miliz mit tausenden Kämpfern kontrolliert die Region Ost-Goutha, über die die Truppen von Assad wieder die Kontrolle bekommen wollen.Alloush, Sohn eines in Saudi-Arabien ansässigen islamischen Geistlichen, war zu Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2011 im Zuge einer Amnestie der Regierung aus dem Gefängnis freigekommen. Er wird für die Anschläge in Damaskus im Juli 2012 verantwortlich gemacht, bei denen Verteidigungsminister Dawoud Rajiha und ein Schwager von Assad getötet wurden.Russland fliegt seit Ende September Luftangriffe in Syrien, die nach Angaben aus Moskau vor allem dem IS gelten sollen. Seither wurden aber auch zahlreiche Anführer von Rebellengruppen getötet. Kritiker werfen Russlands Präsidenten Wladimir Putin vor, mit den Luftangriffen vor allem Rebellengruppen zu bekämpfen, um der syrischen Regierung Vorteile zu verschaffen.apa/reuters