Das etwa zwei Meter lange Tier war vor der Küste der Adria-Badeortschaft Grottammare in eine missliche Lage geraten. Nach Angaben der Küstenwache rückten Taucher aus, nachdem die örtliche Hafenbehörde Alarm geschlagen hatte.<BR /><BR />Vor Ort überprüften die Einsatzkräfte den Zustand des Tieres – ein großes weibliches Exemplar – und befreiten es aus den Felsen, in denen es sich verfangen hatte. Anschließend begleiteten die Taucher den Hai über die Felsen hinaus in tiefere Gewässer. Dort konnte das Tier wieder ins offene Meer zurückkehren.<BR /><BR />Die Küstenwache erklärte, das Verhalten des Hais stehe vermutlich im Zusammenhang mit der Nahrungssuche. Dabei könne es vorkommen, dass die Tiere sich der Küste nähern und in flachere Gewässer geraten, wodurch das Risiko steige, zwischen Felsen oder in seichtem Wasser festzustecken.<BR /><BR />In den vergangenen Tagen waren entlang der italienischen Küsten mehrfach Haie gesichtet worden. Am Sonntag wurde ein Hai nahe am Strand der Badeortschaft der Stadt Terracina südlich von Rom gemeldet.<BR /><BR />Vor der Küste der süditalienischen Adria-Stadt Gallipoli hatte am Samstag ein großer Hai ein Motorboot gerammt und für Aufregung unter Freizeitfischern gesorgt. Nach Berichten handelte es sich um ein ausgewachsenes Exemplar eines Kurzflossen-Makohais, der offenbar verletzt war. Vermutlich sei das Tier durch seine Verletzung sowie durch den Motorlärm gereizt worden. Niemand wurde verletzt.