Mittwoch, 12. Dezember 2018

Einreiseverbot bis 2027: Albaner in Bozen verhaftet

Die Staatspolizei hat in den vergangenen Tagen 2 Männer aus Albanien verhaftet, die sich unerlaubt auf Staatsgebiet aufhielten. Einer der beiden dürfte eigentlich bis 2027 nicht mehr das Land betreten.

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Foto: © STOL

Der 22-jährige Albaner war zu Beginn des Jahres aufgegriffen und des Landes verwiesen worden. Dies war als Alternative zur Haft genehmigt worden.

Er blieb offensichtlich nicht lange im Ausland. Zu seinem Pech wurde er jedoch von einem Polizisten in Zivil auf der Straße erkannt. Dieser rief umgehend Verstärkung und gemeinsam wurde der Mann erneut verhaftet und ins Bozner Gefängnis gebracht.

Wie sich herausstellte, hätte der Albaner bis 2027 nicht mehr in das Land einreisen dürfen.

Am Dienstag verhafteten die Männer der Staatspolizei zudem einen 30-jährigen Landsmann. Gegen diesen war im März 2015 ein Abschiebungsbefehl vorgelegt worden - seither war der Albaner spurlos verschwunden.

Nun fanden ihn die Polizisten unverhofft bei einer Hausdurchsuchung. Er wurde umgehend von Personal des Immigrationsbüros nach Bari begleitet, von wo er des Landes verwiesen und zurück nach Albanien geschickt werden soll.

stol

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