Montag, 06. Februar 2017

Einsatz für mehr Sicherheit im Internet

Zum 14. Mal findet am Dienstag, 7. Februar, der Safer Internet Day statt. Zum einen soll dabei auf die möglichen Gefahren der digitalen Welt hingewiesen, zum anderen ein Beitrag dazu geleistet werden, dass das Internet für Kinder und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen und positiven Ort wird.

Das Internet wird vor allem von Jugendlichen viel genutzt. Dabei lauern aber auch Gefahren.
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Das Internet wird vor allem von Jugendlichen viel genutzt. Dabei lauern aber auch Gefahren. - Foto: © shutterstock

Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch viele Jugendliche verbringen täglich mehrere Stunden im Netz und nutzen die damit verbundenen Möglichkeiten und Angebote. Dabei setzen sie sich jedoch auch verschiedenen Gefahren aus, wie Michael Reiner, Leiter der Jugendberatungsstelle Young+Direct, erklärt.

Auch heuer bietet die Jugendberatungsstelle Young+Direct unter dem Motto "Be the change: unite for a better internet“ daher spezifische Workshops und Referate für Kinder, Jugendliche und auch Eltern an.

Besonders im Workshop „Ich im Web 2.0“ haben die Jugendlichen die Gelegenheit, sich mit den Chancen und Gefahren des Mediums Internet auseinanderzusetzen. „Dabei geht es uns nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger vor ihnen zu stehen“, sagt Reiner, „sondern darum, sie mit Wissen über Methoden und Werkzeuge auszustatten, mit denen sie sicherer im Internet unterwegs sein können“.

In den Workshops sei zu beobachten, dass viele Jugendliche sich schon sehr kompetent im Netz bewegen. „Aber es ist immer wieder auch erschreckend für mich, zu erfahren, wie viele Schüler bereits negative Erfahrungen in sozialen Netzwerken oder mit Chat-Apps gemacht haben“, meint Reiner. Das zeigt, wie wichtig die Sensibilisierungsarbeit und kinder-und jugendgerechte Informationen nach wie vor sind.

Martina De Zordo, die Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings, betont in diesem Zusammenhang, wie wichtig hier eine enge Zusammenarbeit von Schulen, öffentlichen Behörden, dem Elternhaus und den außerschulischen Trägern ist. „Jeder sollte sich dessen bewusst sein, um in Zukunft Synergien noch besser nutzen zu können“, meint de Zordo abschließend.

Senat beschäftigt sich mit einem Gesetzesentwurf zum Cybermobbing 

Doch nicht nur die Jugendplattform wird zum Thema Sicherheit im Internet aktiv, auch andere Organisationen wenden sich mit unterschiedlichen Aktionen und Angeboten vor allem gegen Cybermobbing. So hat beispielsweise der Katholische Familienverband Südtirols (KfS) bereits 2015 eine passende Broschüre für Eltern ausgearbeitet.

Im Herbst soll außerdem eine Vortragsreihe zur Mediengeneration stattfinden.

Weitere Informationsveranstaltungen werden von der Postpolizei und dem Internet- und Anwednungsdienstleister Raiffeisen Online angeboten. 

Der römische Senat hat vor wenigen Tagen hingegen einen Gesetzesentwurf wieder aufgenommen, der dem Phänomen Cybermobbing vorbeugen will. 

stol

stol