<BR /><BR />Bei den Einsätzen kamen keine Personen zu Schaden. Um 10.11 Uhr kam es zur ersten Alarmierung: In der Giuseppe Di Vittorio Straße in Bozen Süd war ein geparktes Wohnmobil in Brand geraten. 2 couragierte Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberau-Haslach hatten mit Pulverlöschern versucht, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, doch bald wurde klar, dass mehr Löschmittel und die geeignete Ausrüstung notwendig waren.<BR /><BR />Innerhalb kurzer Zeit trafen Berufsfeuerwehr und Staatspolizei ein: Erstere konnte den Brand innerhalb von einer halben Stunde löschen, während die Beamten der Quästur die betroffene Straße für den Verkehr sperrten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="968302_image" /></div> <BR />Durch den raschen Einsatz der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere dort geparkte Pkw verhindert werden. Es soll auch zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sein – „glücklicherweise reagierten auch die Personen in den umliegenden Gebäuden rasch und schlossen alle Fenster“, so Einsatzleiter Florian Schroffenegger auf Anfrage. <BR /><BR />Ein technischer Defekt soll den Fahrzeugbrand in Bozen Süd ausgelöst haben, hieß es vonseiten der Berufsfeuerwehr. Die Bozner Quästur ist an der Arbeit, um den Eigentümer des Wohnmobils ausfindig zu machen. <h3> Balkon in Europaallee in Brand geraten</h3> Nur eine Stunde später, kurz nach 11 Uhr, musste die Berufsfeuerwehr erneut zu einem Brandeinsatz ausrücken: Ein Balkon einer Wohnung des Wohnbauinstituts in der Europaallee war in Brand geraten. Der Einsatz gestaltete sich schwieriger als jener in Bozen Süd. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="968305_image" /></div> <BR />Denn mit der Drehleiter konnten die Feuerwehrleute die Brandstelle nicht erreichen, sodass sie die Flammen vom Inneren der Wohnung aus bekämpfen mussten. 2 Menschen, die sich in der Wohnung aufgehalten hatten, konnten diese noch rechtzeitig verlassen und wurden nicht verletzt. Dennoch stand ein Team des Weißen Kreuzes vor Ort. <BR /><BR />Etwa anderthalb Stunden lang dauerten die Lösch- und Nachlöscharbeiten an. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf andere Wohnungen überging. Die darüber- und nebenliegenden Balkone sowie die Fassade wurden jedoch beschädigt. Darüber hinaus wurde auch eine Gasleitung in Mitleidenschaft gezogen, weshalb Personal von SEAB-Gas auch zum Einsatzort gerufen wurde. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="968308_image" /></div> <BR /><BR />Die Brandursache wird ermittelt – dabei soll einiges, wie etwa Kerzen und Zigarettenstummel, auf einen selbst ausgelösten Brand hinweisen. Neben den genannten Einsatzkräften standen auch Techniker des Wohnbauinstituts sowie Beamte der Staatspolizei. Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar, allerdings musste das Gebäude nicht evakuiert werden. <BR /><BR />Sehr wohl evakuiert wurde hingegen das Gebäude des Bozner Landesgerichts etwa eine halbe Stunde nach dem Ende des Einsatzes in der Europaallee. Gegen 13 Uhr wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst, das gesamte Personal verließ das Gerichtsgebäude und verbrachte etwa eine halbe Stunde lang im Freien. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="968311_image" /></div> <BR /><BR />Eine Brandmeldemannschaft der Berufsfeuerwehr rückte an und stellte fest, dass bei Arbeiten im Archiv des Gerichts Staub aufgewirbelt worden war – der Staub hatte den Alarm ausgelöst. Der Einsatz konnte rasch beendet und die Tätigkeit und Verhandlungen am Gericht wieder fortgesetzt werden. <BR /><BR />