Samstag, 03. Juli 2021

Einsatzreicher Tag endet mit Suche nach verschwundenem Radfahrer

Die Bergrettung Meran hat einen einsatzreichen Freitagnachmittag hinter sich, der mit einer erfolgreichen Suchaktion endete.

Ein Mann wurde am Klettersteig „Hoachwool“ mittels Seilwinde geborgen (Archivbild).
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Ein Mann wurde am Klettersteig „Hoachwool“ mittels Seilwinde geborgen (Archivbild). - Foto: © Bergrettung Meran
Gegen 12.30 Uhr kam es zum ersten Einsatz, als eine Touristin auf dem Weg zwischen Taser Bergstation und Ifinger Hütte stürzte und sich den Ellenbogen verletzte. Die Bergretter stiegen zur Frau auf und begleiteten sie zur Talstation.

Wieder in Meran angekommen, folgte schon der nächste Einsatz, diesmal am Klettersteig „Hoachwool“ in Naturns: Ein Tourist aus Deutschland hatte nach der Hälfte des Steigs den Halt verloren und war in sein Klettersteig-Set gefallen, wo er eineinhalb bis 2 Meter unter dem Steig hängen blieb.

Da er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte, wurde er von den Einsatzkräften der Bergrettung abgeseilt und anschließend mittels Seilwinde vom Notarzthubschrauber Pelikan 3 geborgen und nach Naturns gebracht.

Kaum zurück in der Zentrale, folgte der letzte Einsatz des Abends: Passanten hatten zwischen Hafling und Greiter auf einem Forstweg ein herrenloses Mountainbike am Wegesrand entdeckt.


Auf der Suche nach dem Besitzer stiegen die Männer der Bergrettung Meran im steil abschüssigen Gelände rund 60 Meter ab, wo sie den Rucksack des Fahrers fanden. Weitere 20 Meter später fanden sie den Helm. Doch auch nach dem vollständigen Abstieg bis zum Fluss konnte der Besitzer des Mountainbikes nicht gefunden werden.

Eine Suchaktion wurde gestartet, die schließlich mit einer Meldung – erneut von Passanten – beendet werden konnte: Der Mann war mit schweren Kopfverletzungen oberhalb von Rametz in Richtung Labers gesehen worden. Er wurde vom Weißen Kreuz aufgenommen und ins Krankenhaus von Meran gebracht.

liz