Donnerstag, 12. Januar 2017

Eisacktal: Mann stirbt bei Feuer in Wohnhaus

Am Donnerstag ist in einem Wohnhaus in Spinges, einer Fraktion der Gemeinde Mühlbach, Feuer ausgebrochen. Dabei verlor ein älterer Mann sein Leben.

Das Gebäude, in dem der Brand ausgebrochen ist, ist derzeit unbewohnbar. - Foto: FFW Schabs
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Das Gebäude, in dem der Brand ausgebrochen ist, ist derzeit unbewohnbar. - Foto: FFW Schabs

Zum Feuer kam es am frühen Nachmittag in der Küche des Hauses an der Bergstraße. Alarm geschlagen wurde gegen 14.30 Uhr. Zum Einsatz rückten die Freiwilligen Feuerwehren von Spinges und Schabs aus, auch der Bezirksfeuerwehrverband Brixen-Eisacktal wurde alarmiert, zudem das Weiße Kreuz Mühlbach, die Carabinieri aus Brixen und Mühlbach, die Berufsfeuerwehr Bozen und der Rettungshubschrauber Pelikan 2.

Den Wehrmännern gelang es, den Brand einzudämmen, sodass sich das Feuer nicht auf das restliche Gebäude ausbreiten konnte. Dennoch war der Brand verheerend: Ein 71-jähriger Mann aus Spinges verlor sein Leben. Er befand sich in der Küche, als dort das Feuer ausbrach. Ersten Informationen zufolge gingen die Flammen vom Herd aus. 

Die Küche wurde vom Feuer vollständig zerstört. Hier fanden die Feuerwehrmänner auch den leblosen Mann. - Foto: FFW Schabs

Trotz des schnellen Einsatzes kam die Hilfe der Rettungskräfte für den älteren Herrn zu spät: Die Atemschutzträger bargen den leblosen Körper des Mannes aus der zerstörten Küche. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Die Wehr von Mühlbach übernahm mithilfe einer Wärmebildkamera die Nachlöscharbeiten. 

Das vierte Brandopfer in kurzer Zeit

Es ist dies bereits der vierte Todesfall bei einem Feuer in kürzester Zeit. Erst Mitte Oktober vergangenen Jahres starb ein 87-Jähriger bei einem Brand in Innichen. Ende November brach in einem Reihenhaus in Siebeneich Feuer aus, eine 89-Jährige starb an einer Rauchgasvergiftung. Am selben Tag zog sich ein 82-Jähriger bei einem Brand daheim in Kematen (Gemeinde Sand in Taufers) schwerste Verletzungen zu. Die Ärzte in Innsbruck konnten das Leben des Rentners nicht mehr retten.

stol

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