Dienstag, 10. Mai 2016

Eisacktal: Touristin sucht Mann – doch der ist zuhause

Am Montagnachmittag schlägt eine Touristin in Gufidaun Alarm: Sie könne ihren Mann nicht finden, er sei abgängig. Rund 80 Mann brechen auf, suchen stundenlang nach dem Vermissten. Ein Großeinsatz, der nach sieben Stunden ein gutes, aber überraschendes Ende nimmt.

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Foto: © D

„Person aufgefunden“, vermeldet Markus Mitterrutzner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Klausen am Dienstagvormittag. Das Wichtigste zuerst: Dem älteren, vermissten Touristen aus dem Allgäu (Bayern) geht es gut, er ist wohlauf. Stundenlang haben am Montag rund 80 Einsatzkräfte aus Gufidaun und Umgebung nach dem Herrn gesucht.

Frau kann Mann nicht mehr finden

Gegen 16 Uhr hatte eine Touristin, die aktuell einige Urlaubstage mit ihrem Mann in Gufidaun verbrachte, Alarm geschlagen. Ihr Mann sei vermisst, meldete sie.

Sofort startete eine großangelegte Suchaktion: Die Feuerwehren von Klausen und Gufidaun rückten aus, ebenso der Bergrettungsdienst und die Hundestaffel. Eine erste Spur führte die Sucheinheiten nach Klausen. Dort soll der Mann in ein Taxi Richtung Zugbahnhof gestiegen sein, hieß es. Doch am Bahnhof angekommen – keine Spur von dem Vermissten. Der Bayer blieb verschwunden.

Nach Stunden meldet sich der Nachbar

Und so suchten die Einsatzkräfte stundenlang nach dem Mann. Solange, bis sich gegen 23 Uhr der Nachbar des Bayern aus dem Allgäu meldete: Der Vermisste sei zuhause. Offenbar war der ältere Herr in Südtirol in ein Taxi gestiegen und damit bis ins Heimatdorf gefahren. 

stol

stol