Dienstag, 12. Januar 2016

Eisacktalerin aus Innsbrucker Klinik geworfen

Kurioser Fall: Eine Patientin aus dem Eisacktal ist laut einem Bericht des Tagblattes "Dolomiten" vom Dienstag an der Universitätsklinik für Augenheilkunde in Innsbruck abgewiesen worden. Die Begründung - wegen angeblicher Schulden Südtirols beim Land Tirol - sorgt für Unverständnis.

Die Sehschule der Augenambulanz in Innsbruck macht mit diesem Bild auf der Homepage Werbung für die Einrichtung. Eine Eisacktaler Patientin aber wurde bitter enttäuscht.
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Die Sehschule der Augenambulanz in Innsbruck macht mit diesem Bild auf der Homepage Werbung für die Einrichtung. Eine Eisacktaler Patientin aber wurde bitter enttäuscht.

"Das Bestreben aller MitarbeiterInnen der Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie ist, die uns anvertrauten PatientInnen zu ihrer besten Zufriedenheit zu beraten und behandeln. " So steht es auf der Homepage. 

In Wahrheit sieht es allerdings nicht ganz so aus, wie der Fall einer Eisacktaler Patientin zeigt. Zugetragen haben soll er sich bereits am 10. Dezember 2015.

Ärztin stoppt Visite

Die Sehschule der Augenambulanz in Innsbruck war ihre letzte Hoffnung. Doch eine Ärztin dort sorgt für eine jähes Ende. Sie unterbrach eine laufende Visite und wies die Eisacktalerin darauf hin, dass künftig keine Südtiroler Patienten mehr in ihrem Dienst behandelt würden.

„Ich bin regelrecht rausgeworfen worden“, berichtet die Betroffene.

Der angebliche Grund: Südtirol sei beim Land Tirol verschuldet, so die Ärztin. Landesrätin Martha Stocker hat für den Fall keine Erklärung.

stol/hof

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Details und Hintergründe lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Tagblattes "Dolomiten". 

stol