"Ich bin heute in der angenehmen Situation, Früchte zu ernten, die andere gesät haben", betonte Kompatscher am Rande der Unterzeichnung mit RFI-Vertreter Mauro Nicoletti. Rund 3,3 Hektar in acht Gemeinden werden von RFI abgetreten: in Bozen (Zwölfmalgreien), Brixen, Waidbruck, Sterzing/Pfitsch, Innichen, Burgstall, Olang und St. Lorenzen."Die Flächen werden in erster Linie genutzt, um den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol noch attraktiver zu gestalten, sie kommen aber in jedem Fall den Bürgern vor Ort zugute", so der Landeshauptmann. So sollen auf diesen Flächen zusätzliche Pendlerparkplätze entstehen, sie dienen als Bushaltestellen oder zur besseren Anbindung an die Buslinien und auch für die Unterbringung anderer öffentlicher Einrichtungen ist Platz.Auf die zweite Immobilien-Tranche folgt eine dritte und letzte. "Wir sind unseren Investitionsverpflichtungen schon zu einem Teil nachgekommen, nun gilt es noch, mit der Eisenbahn-Verwaltung die restlichen Grundstücke auszuhandeln, die uns übergeben werden, sobald alle Arbeiten abgeschlossen sind", so Kompatscher heute.Abkommen 2008 geschlossen2008 hatte die Landesregierung mit RFI ausgehandelt, rund 39,5 Millionen Euro zu investieren, um die Mobilitätsinfrastruktur in Südtirol auf Vordermann zu bringen. "Das sind Gelder, die in die Modernisierung von Bahnhöfen und Eisenbahnstrecken geflossen und damit unmittelbar allen Reisenden und Pendlern zugute gekommen sind", so Kompatscher.Im Gegenzug zu diesen Investitionen hat sich der Netzbetreiber RFI verpflichtet, nicht mehr benötigte Eisenbahn-Areale an das Land abzutreten. 2012 war eine erste Tranche von Immobilien in den Besitz des Landes übergegangen, mit der Unterzeichnung der Übergabeurkunde ist jetzt eine zweite gefolgt.