Freitag, 19. Juni 2020

Elfenbeinküste: Schlammlawine fordert 13 Tote

Durch eine gigantische Schlammlawine sind in Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) mindestens 13 Menschen getötet worden. Weitere Menschen wurden nach dem Unglück am Donnerstag in einem armen Vorort der Wirtschaftsmetropole Abidjan vermisst, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

Die Schlammlawine riss 20 Behausungen mit sich.
Die Schlammlawine riss 20 Behausungen mit sich. - Foto: © APA/afp / SIA KAMBOU
Unter den zahlreichen Vermissten seien auch Kinder, berichteten Anrainer. Rund 10 Menschen wurden laut ihren Schilderungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Schlammlawine hatte sich nach heftigen Regenfällen im nördlichen Vorort Anyama gelöst.

Nach Angaben der Behörden riss sie 20 Behausungen mit. Erdrutsche kommen während der Regenzeit in dem westafrikanischen Land immer wieder vor. Sie richten häufig schwere Schäden in Armenvierteln an, die sich an Hügeln hochziehen.

apa/afp