Die in Abu Dhabi ansässige Etihad hatte zuvor angekündigt, bis zum 19. März einen eingeschränkten Flugplan anzubieten. Angeflogen werden rund 70 Ziele, darunter Frankfurt, London und Paris. Die Sicherheitslage bleibt jedoch fragil. So musste ein von Frankreich gecharterter Air France-Flug zur Rückholung von Staatsbürgern wegen Raketenbeschusses in der Region umkehren.<h3> Dubai-Airport bei 25 Prozent der üblichen Kapazitäten</h3>Am Flughafen Dubai starteten und landeten am Donnerstag zwar fast doppelt so viele Flieger wie noch am Mittwoch. Das entsprach aber trotzdem nur etwa 25 Prozent der üblichen Kapazitäten. Am Drehkreuz im Nahen Osten gibt es normalerweise so viel Betrieb wie an keinem anderen Airport der Welt. Der Flughafen Doha in Katar bleibt bis auf wenige Ausnahmen vorerst weiter geschlossen. Angeboten wird nur eine begrenzte Zahl von Flügen, mit denen die Flughäfen in Oman und Saudi-Arabien entlastet werden sollen.<BR /><BR />Daten des Analysehauses Cirium zufolge wurden seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar insgesamt mehr als 25.000 Flüge in und aus der Nahost-Region gestrichen. Dies trifft besonders Reisende auf den Routen zwischen Europa und Asien sowie Australien hart, da viele hier normalerweise die Golf-Airlines buchen.