Von einem freundschaftlichen Verhältnis könne keine Rede sein. „Cyane und die Morettis haben nie informell miteinander gesprochen“, betonen die Eltern. Dies gehe auch aus den ausgetauschten Nachrichten hervor, die „sehr professionell“ gewesen seien – selbst am Tag des Brandes.<BR /><BR />Die Angehörigen berichteten, die 24-Jährige sei kurz vor ihrem Tod körperlich wie psychisch stark belastet gewesen. Sie habe der Familie von einem „schweren Erschöpfungszustand, sowohl körperlich als auch mental“, berichtet und ihre Frustration über das geäußert, „was sie als fehlende Empathie und fehlendes Verständnis seitens ihrer Arbeitgeber empfand“. Das erklärte der Anwalt der Familie.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1262247_image" /></div> <BR /><BR />Nach Angaben der Eltern war Cyane Panine zu extrem langen Arbeitstagen verpflichtet. Diese hätten morgens im Restaurant der Familie Moretti begonnen und seien erst in den frühen Morgenstunden im „Le Constellation“ zu Ende gegangen. Auch am Abend des 31. Dezember hätte sie ursprünglich lediglich Gäste empfangen sollen.<h3> „Sie wollte den Gästen helfen zu entkommen“</h3>„Sie sollte die Gäste empfangen und zu ihren Tischen bringen, es war nicht vorgesehen, dass sie bedienen sollte“, erklärte der Anwalt gegenüber der schweizer Zeitung „Blick“. Auf Anweisung von Jessica Moretti sei sie jedoch in der Nacht der Brandkatastrophe gebeten worden, im unteren Stockwerk auszuhelfen und an der Show mit Wunderkerzen teilzunehmen – ohne über mögliche Gefahren oder Sicherheitsmaßnahmen informiert worden zu sein.<BR /><BR />Die Eltern gehen davon aus, dass ihre Tochter versucht habe, Gästen bei der Flucht zu helfen. „Nach unserer Auffassung wollte sie den Gästen helfen zu entkommen, doch die Tür ließ sich nicht öffnen“, sagten sie gegenüber dem Fernseh-Sender France 3. Für die Familie sei das Jahr 2026 eines gewesen, „in dem für uns die Sonne nie aufgegangen ist“.