Die Begründung der Vergabe des ersten Preises an Bruneck lautete: „Die Stadtgemeinde Bruneck zeichnet sich insbesondere durch ihren Mix an erneuerbaren Energiequellen aus, sprich Fernwärme, kleine Wasserkraftwerke, Biogas, Solar- und Photovoltaikanlagen, durch die sie imstande ist, den Energie- und Wärmebedarf der privaten Haushalte zu decken.“Der Bürgermeister betonte: „Auf erneuerbare Energie setzen, zum Beispiel in Sachen Fernwärme, tut nicht nur der Umwelt gut, sondern auch den Geldbeuteln der einzelnen Bürger: Die Ersparnis im Verhältnis zur traditionellen Ölheizung liegt nämlich bei 20 bis 25 Prozent.“Vom Verbraucher zum AkteurDurch die Kombination verschiedener erneuerbarer Energiequellen würden die Bürger von reinen Verbrauchern zu Akteuren. „Sie konsumieren und produzieren Energie“, erklärt der Bürgermeister. Bezeichnend dafür seien die Photovoltaikanlagen, die in der Stadtgemeinde Bruneck verstärkt auch auf Privatgebäuden zu finden sind. Zukunftspläne in Sachen Energie Für die Zukunft plane die Gemeinde Bruneck die kombinierte Energie/Wärmeproduktion und auch den Bereich Geothermik weiterhin auszubauen. Eine wichtige Rolle schreibt der Bürgermeister in Zukunft auch den Photovoltaikanlagen sowie der thermischen Sanierung öffentlicher und privater Gebäude zu. Dazu gehöre auch die Energieberatung für Private, welche die Stadtgemeinde Bruneck kostenlos anbiete, so Christian Tschurtschenthaler.