Donnerstag, 10. Oktober 2019

Entnahme von Problemwölfen gefordert

Wildtierbiologe Univ.-Prof. Klaus Hackländer betont: „Grundsätzlich ist es aus Sicht des Artenschutzes wichtig, echte Problemwölfe zu entnehmen“.

Reißt ein Wolf Weidevieh oder verliert gar die Scheu vor dem Menschen, wird er zum Problem. Solche Tiere müssen entnommen werden, stellt Wildtierbiologe Klaus Hackländer in seiner Expertise fest.
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Reißt ein Wolf Weidevieh oder verliert gar die Scheu vor dem Menschen, wird er zum Problem. Solche Tiere müssen entnommen werden, stellt Wildtierbiologe Klaus Hackländer in seiner Expertise fest. - Foto: © shutterstock

„Es ist zum Wohl jener Artgenossen, die sich so verhalten, wie wir es gerne hätten: Diese fressen hauptsächlich Wild und meiden die Nähe des Menschen,“ so Hackländer.

Erstellt hatte der Professor vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft das Gutachten über die Auswirkungen der Rückkehr des Wolfes auf Initiative von Salzburgs Agrarlandesrat Josef Schwaiger (ÖVP). An einem Wolfs-Management führe kein Weg vorbei, lautete das Resümee des Professors.

Mit seinen Schlussfolgerungen untermauert der Wildtierbiologe die Forderungen, die Südtirol bereits seit langem in Sachen Wolf stellt. „Ich kann diesen Aussagen nur voll zustimmen“, sagt Landesrat Arnold Schuler. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass Problemtiere entnommen werden müssen.“



d/em