Montag, 29. Juli 2019

"Entwicklung des Wetters ist vorhersehbar"

Gewitter können tödlich sein. Besonders wenn man am Berg davon überrascht wird. Und noch immer unterschätzen viele Menschen die tödliche Gefahr. „Trotz der Möglichkeit, die aktuelle Wetterentwicklung live am Smartphone zu verfolgen, sollte man ab und zu doch einen Blick zum Himmel werfen“, rät Ingo Irsara, der Präsident der Berg- und Skiführer Südtirols, in der Montagsausgabe der "Dolomiten".

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Foto: © shutterstock

Eine Tote und ein Schwerverletzter – dies ist die Bilanz der schweren Gewitter der vergangenen Tage. In beiden Fällen wurden Menschen, die am Berg unterwegs waren, von einem Blitz getroffen.

„Und das, obwohl die Gewitter der vergangenen Tage vorhersehbar waren“, sagt Ingo Irsara, Präsident der Berg- und Skiführer Südtirols. Dennoch sei es „einfach nur Pech“, wenn so etwas Tragisches passiere, fügt er hinzu.

Generell sei festzustellen, dass bei vielen Menschen immer noch viel Unwissenheit herrsche, so Irsara. „Und viele unterschätzen einfach die Gefahr, am Berg in ein Gewitter zu geraten“, sagt er.

Dabei gebe es heute so viele technischen Möglichkeiten, sich übers Wetter und dessen Entwicklung zu informieren, wie nie zuvor.

„Heute kann jeder am Smartphone in Echtzeit mitverfolgen, wie sich das Wetter entwickelt, wo es Niederschläge gibt, wie stark diese sind“, sagt der Berg- und Skiführer-Chef. Das Wetterradar sei zwar nicht zu 100 Prozent genau, aber man könne doch recht deutlich sehen, in welche Richtung Regen und Gewitter ziehen.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol