Mittwoch, 24. Juni 2020

„Er hätte uns beide töten können“

„Blitzschnell“ soll der Bär am Montag auf den 28-jährigen Christian Misseroni losgegangen sein, erzählt Vater Fabio (59), Metzger in Cles, gegenüber dem Tagblatt „Dolomiten“, der mit schweren Verletzungen an Beinen, Armen und Händen im Krankenhaus liegt.

Immer wieder kommt es zu gefährlichen Begegnungen zwischen Bären und Menschen.
Immer wieder kommt es zu gefährlichen Begegnungen zwischen Bären und Menschen. - Foto: © Campolongo Annalisa
In den vergangenen 6 Jahren zählte das Trentino 5 Opfer von Bärenangriffen – indes stieg auch der Bärenbestand, und einige Exemplare wandern auch in die Nachbarprovinzen.

Wie berichtet, waren Fabio Misseroni und sein Sohn Christian am späten Montagnachmittag am Monte Peller in der nördlichen Brentagruppe von einem Bär angegriffen worden.

Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti hat den Bären zum Abschuss freigegeben. Die Verfügung dazu wird er am heutigen Mittwoch unterschreiben. (STOL hat berichtet)

Im Trentino kommt es sehr häufig zu Begegnungen mit Bären. Im Mai etwa in Banale.

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mic