Wie berichtet, war der 68-jährige Sbetta am Mittwoch leblos in seiner Wohnung in der Trentiner Gemeinde Strigno aufgefunden worden – mit einer Wunde am Hinterkopf und zerborstenen Fensterscheiben in seiner Wohnung ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/tod-in-trentiner-schloss-wirft-fragen-auf-zerborstene-scheiben-raetselhafte-wunde" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wir haben berichtet</a>). <BR /><BR />Aufgrund der mysteriösen Todesumstände wurden Ermittlungen aufgenommen. Der Mordverdacht bestätigte sich – seither wird auf Hochtouren nach dem Mörder des 68-Jährigen gesucht. Seither kommen stets neue Entwicklungen ans Licht ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/mord-in-der-valsugana-blutige-handabdruecke-neben-der-haustuer" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">mehr dazu lesen Sie hier</a>).<h3> Sbetta soll seinem Mörder freiwillig Zutritt gewährt haben</h3>Auch die Frage, wie der Täter sich Zugang zu Sbettas Wohnung verschafft haben könnte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Hinweise deuten darauf hin, dass Sbetta seinem Mörder wahrscheinlich die Tür geöffnet und ihm freiwillig Zutritt gewährt hat, berichtet die italienische Tageszeitung „L'Adige“.<BR /><BR />In der Wohnung des Mordopfers fiel den Carabinieri sofort auf: In den Räumen herrschte infolge einer Rangelei/Auseinandersetzung Chaos, doch auf dem Tisch standen Gläser neben einer Flasche. Die Hinweis deuten darauf hin, dass es zunächst ein friedliches Zusammenkommen gewesen sein könnte – lange genug, um gemeinsam einen Drink zu nehmen.<h3> Sbetta dürfte seinem Mörder vertraut haben</h3>Sbetta galt als höflich und zuvorkommend – Bekannte berichten, er hätte einem Gast sicherlich etwas zu trinken angeboten. Die Ermittler sehen in den Gläsern daher ein wichtiges Indiz, das die Theorie bekräftigt, das Opfer habe den Täter gekannt und war ihm vertraut.<BR /><BR />Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich bei dem Täter vermutlich um einen Bekannten, der Sbetta wahrscheinlich von hinten überraschte und mit einem stumpfen Gegenstand am Hinterkopf verletzte. Weiteren Rekonstruktionen zufolge hätte Sbetta anschließend versucht zu fliehen, sei die Stufen zum Eingangsbereich hinabgestiegen – möglicherweise, um auf der Straße Hilfe zu holen.<h3> Ermittlungen dauern an</h3>Nachbarn berichten, in den Tagen vor dem Leichenfund weder von ungewöhnliche Geräusche gehört zu haben, noch verdächtige Personen gesehen zu haben. Die Forensiker der Carabinieri des RIS von Parma sind vor Ort, die Autopsie läuft. Angehörige werden weiterhin befragt, um Gewohnheiten und Bekanntschaften des Opfers besser zu verstehen.<BR /><BR /> Die Ermittler suchen nach wie vor nach dem Motiv hinter der Bluttat und prüfen, ob Wertvolles aus der Wohnung entwendet wurde.