Laut italienischer Tageszeitung „L'Adige“ sollen die sechs Verdächtigen, die angezeigt wurden, im Netz Minderjährige zu geschlechtlichen Handlungen genötigt haben – ein Phänomen, das auch als „Live Distant Child Abuse“ bekannt ist. Die Ermittlungen von Staats- und Postpolizei wurden von der Mailänder Staatsanwaltschaft koordiniert. <BR /><BR />Nicht nur beim 31-Jährigen und beim 47-Jährigen, sondern auch bei den anderen vier Verdächtigen – im Alter zwischen 47 und 57 Jahren und wohnhaft in den Provinzen Rom, Latina, Brescia und Mailand – wurden erhebliche Mengen an digitalem Material beschlagnahmt. Dieses soll nun analysiert werden, um den Tathergang zu rekonstruieren, mögliche weitere Beteiligte zu identifizieren und die mutmaßlich involvierten Minderjährigen ausfindig zu machen.