2 junge, amtsbekannte Osteuropäerinnen haben die Tatsache, dass am WineFestival-Wochenende viele Touristen in der Stadt waren, für die typische Abzocke mit Unterschriften- und Spendensammlung genützt.<BR /><BR /> Dabei bedrohten sie einen Spendenunwilligen mit einem Stein. Bei einem Ladendiebstahl wurden die beiden vom Ladenbesitzer erwischt. Ortspolizeikommandant Alessandro De Paoli weiß, dass die Frauen einer Bande angehören.<BR /><BR />Die beiden zwischen 20 und 25 Jahre alten Osteuropäerinnen waren am Freitag wieder mit der typischen Masche unterwegs: Sie sammelten Unterschriften, und, sobald das „Opfer“ unterschrieben hatte, baten sie um eine Spende – natürlich ohne Quittung. Einen spendenunwilligen Touristen sollen sie mit einem Stein bedroht und erst dann von ihm abgelassen haben, als andere Passanten eingriffen.<h3> Zuerst Spendensammeln, dann Ladendiebstahl</h3>Die Ortspolizei Meran, die die beiden Frauen schon öfter angehalten, identifiziert und angezeigt hat, war den Osteuropäerinnen am Freitagvormittag so lange auf den Fersen, bis diese das Unterschriften- und Spendensammeln aufgaben.<BR /><BR />Stattdessen verlegten sie sich auf Ladendiebstähle. Allerdings sind die Kaufleute in Meran gut vernetzt und warnen sich über die Sozialen Medien gegenseitig, wenn verdächtige oder bekannte Kleinkriminelle unterwegs sind. Deshalb wurden die beiden jungen Frauen vom Ladenbesitzer bei ihrem Diebstahl erwischt.<BR /><BR />Die Ortspolizei bedauert, dass sie nach der derzeitigen Gesetzeslage keine wirkliche Handhabe gegen diese Kleinkriminellen hat, die einer Bande angehören und immer wieder in andere Städte geschickt werden.<BR />