Montag, 09. Dezember 2019

Erdbebenserie in der Toskana reißt Menschen aus dem Schlaf

Eine Serie von Erdbeben hat in Mittelitalien am frühen Montagmorgen viele Menschen aus dem Schlaf gerissen. Es gab leichte Sachschäden, Verletzte wurden nicht gemeldet. Am meisten betroffen war der Mugello, eine Hügellandschaft nördlich von Florenz. Das Zentrum lag in der Nähe von Borgo San Lorenzo.

Die Feuerwehr musste am Mugello zu rund 150 Kontrolleinsätzen wegen des  Erdbebens ausrücken.
Die Feuerwehr musste am Mugello zu rund 150 Kontrolleinsätzen wegen des Erdbebens ausrücken. - Foto: © ANSA / VIGILI DEL FUOCO

Das stärkste der Beben mit einer Stärke von 4,5 ereignete sich um 4.37 Uhr, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) mitteilte. Viele Menschen verließen ihre Häuser. Regionalpräsident Enrico Rossi kündigte auf Twitter eine erste Bestandsaufnahme der Schäden an.

Zahlreiche Zugverbindungen wurden wegen nötiger Kontrollen des Schienennetzes unterbrochen. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Florenz-Bologna war ab 8.30 Uhr wieder in Betrieb, wie die italienischen Bahnen mitteilten. Es gab aber lange Verspätungen.

Italien wird immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Im August 2016 starben fast 300 Menschen, als ein Beben der Stärke 6,2 die Stadt Amatrice und einige Nachbarorte im Apennin traf.

apa

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