Dies liege daran, dass die Suche nach Lebenden beinahe abgeschlossen ist, heißt es aus der Zentrale. Nach 3 Tagen ist die Hoffnung, noch lebende Personen aus den Trümmern in Amatrice, Accumoli und Pescara del Tronto zu bergen, gering.Da sich derzeit rund 300 bis 400 Suchhunde aus ganz Italien vor Ort befinden, konnten die Helfer aus Südtirol abgezogen werden. Auch sonst sind zahlreiche Rettungskräfte im Erdbebengebiet, durchsuchen die Trümmer und bergen Tote.Die Einsatzkräfte sind am Samstag gegen zwei Uhr früh nach Hause gekommen. In Bereitschaft stand seit dem 24. August auch der Hilfszug des Landeszivilschutzes. Dieser wird nach einer offiziellen Mitteilung der italienischen Zivilschutz-Koordinierungsstelle von Freitagabend nicht mehr benötigt. Die Hilfszüge der Regionen Kampanien, Venetien und Calabrien stehen hingegen weiterhin in Bereitschaft und können auf Anfrage kurzfristig eingesetzt werden.Die Situation im Erdbebengebiet in Mittelitalien wird im Lagezentrum weiterhin verfolgt. Bei Bedarf ist innerhalb von 12 Stunden ein kompletter Hilfszug eingerichtet, der sich autonom versorgt und in direktem Kontakt mit der Einsatzleitung vor Ort in Betrieb geführt wird.Für Spenden bleiben die Kontaktdaten auf der Homepage des italienischen Zivilschutzressorts aufrecht.stol