Die Maßnahme wurde vom Landesgeologen und der Forstverwaltung gemeinsam mit der GEOPARC Verwaltung bei einer Begehung am Donnerstag beschlossen.Der riesige Hangrutsch ist, so die Experten, eine Spätfolge des vielen Schnees und der intensiven Regenfälle.Rund 50.000 Kubikmeter Gestein und Geröll streben demnach Richtung Tal. Gerade in einem durch Erosion besonders geformten Gebiet wie der Bletterbachschlucht kommen Rutschungen immer wieder vor.Die Größe sei diesmal allerdings außerordentlich.Die Schlucht und sämtliche Zugangswege von Radeiner Seite aus sind gesperrt.Das GEOMuseum in Radein mit seinen zahlreichen neuen Fossilfunden, das Besucherzentrum in Aldein sowie der Aussichtspunkt beim Jagersteig sind geöffnet.Vom Aussichtspunkt in Aldein lässt sich das Naturschauspiel gut beobachten.