Montag, 22. Februar 2021

Vor Traumkulisse: Särge stürzen ins Meer

Wegen eines Erdrutsches in der bekannten ligurischen Badeortschaft Camogli sind Dutzende Särge des örtlichen Friedhofs ins Meer gespült worden. Massen von Stein und Geröll rissen Teile des Friedhofs mit sich, unzählige Särge gerieten ins Meer, berichtete die römische Tageszeitung „La Repubblica“ am Montag.

Ein Teil des Friedhofs von Camogli ist abgerutscht: Särge trieben im Meer umher.
Ein Teil des Friedhofs von Camogli ist abgerutscht: Särge trieben im Meer umher. - Foto: © ANSA / US Vigili del Fuoco Genova
Einige Arbeiter, die mit Renovierungsarbeiten am Friedhof beschäftigt waren, hörten das Geröll und konnten sich in Sicherheit bringen. Sie alarmierten die Feuerwehr, die die Stabilität der Häuser rund um den Friedhof prüfte und mit der Bergung der Särge begann.

Der Friedhof von Camogli gilt wegen seines atemberaubenden Meeresblicks als besonders suggestiv. Auch Menschen, die nicht in der Gemeinde leben, bitten um die Genehmigung, ihre Verstorbene im Friedhof Camoglis beerdigen zu können.

Bereits nach schweren Unwettern, die Südfrankreich im Oktober heimgesucht hatten, war ein Friedhof unweit der italienischen Grenze weggeschwemmt worden. Mehrere Tote waren in Richtung Ligurien gespült worden.

apa

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