Laut dem Präsidenten der Region Apulien, Antonio Decaro, ist die Region derzeit „faktisch isoliert“, da sowohl Straßen, als auch Bahnverbindungen unterbrochen sind. Notfallpläne für den Zugverkehr über alternative Routen via Caserta und Rom wurden aktiviert, um zumindest Fernverbindungen aufrechtzuerhalten, wie die italienische Nachrichtenagentur „Ansa“ berichtet.<BR /><BR />Auch im Bahnverkehr kommt es zu erheblichen Einschränkungen: 37 Fernzüge mussten bisher umgeleitet oder gestrichen werden, zusätzlich sind rund 20 Regionalzüge betroffen. Reisenden wird empfohlen, sich vorab über die aktuelle Lage zu informieren.<h3> „Derzeit keine durchgängigen Straßenverbindungen von Norden oder Süden“</h3>Auch auf der Autostrada A14, die den Norden Italiens mit dem äußersten Südosten verbindet, bleibt die Situation angespannt. Während einzelne Abschnitte für den Schwerverkehr zeitweise wieder geöffnet wurden, bleiben zentrale Strecken zwischen Vasto und Termoli weiterhin gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar.<BR /><BR />Der Bürgermeister von Petacciato, Antonio Di Pardo, beschreibt die Lage vor Ort als kritisch: „Es gibt derzeit keine durchgängigen Straßenverbindungen von Norden oder Süden.“ Die betroffene Erdrutschzone erstreckt sich über mehrere Kilometer Richtung Küste.