Freitag, 21. Februar 2020

Erfahrungsaustausch unter Hüttenbetreibern

Die Fachgruppe „Schutzhütten Südtirol“ im Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) hat kürzlich die Kollegen der Vereinigung der Schutzhüttenbetreiber aus Bozen und dem Trentino zu einer gemeinsamen Sitzung mit anschließendem Abendessen eingeladen.

Vertreter der Schutzhüttenbetreiber der Provinzen Trient und Bozen beim Treffen im HGV.
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Vertreter der Schutzhüttenbetreiber der Provinzen Trient und Bozen beim Treffen im HGV. - Foto: © hgv
Im Hauptsitz des HGV in Bozen haben die Ausschüsse der beiden Vereinigungen die unterschiedlichen Problematiken, welche bei der Führung von Schutzhütten auftreten, erörtert.

Es konnte dabei festgestellt werden, dass es sich nördlich und südlich von Salurn größtenteils um die selben Stolpersteine handelt, die bei der Bewirtschaftung und der Verwaltung von Schutzhütten auftreten: Widrige Verhältnisse, die Verpflichtung zur Einhaltung von Bestimmungen, die einiges an Bürokratie mit sich bringen, und das geänderte Konsumverhalten der Gäste sind Herausforderungen, denen sich jeder Hüttenwirt stellen muss.

Stefan Perathoner, Vorsitzender der Fachgruppe „Schutzhütten Südtirol“ und Ezio Alimonta, Präsident der Vereinigung „Rifugi Alpini Trentino“, waren sich einig, dass die Bewirtschaftung von Schutzhütten nur dann möglich ist, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen den besonderen Gegebenheiten im alpinen Raum auch Rechnung tragen.

Dabei kam das Thema der öffentlichen Förderungen für Schutzhütten zur Sprache, wobei die Kriterien in den beiden Provinzen durchleuchtet wurden. Auch diskutierte man über die Materialseilbahnen und die aufwändige Versorgung mit Wasser und Energie.

Die Ausschussmitglieder der HGV-Fachgruppe „Schutzhütten Südtirol“ waren sich nach dem Treffen einig, dass es wichtig sei, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken um Realitäten aus anderen Provinzen kennenzulernen, da dies zu einer gegenseitigen Bereicherung führe. In diesem Sinne will man auch in Zukunft mit den Trentiner Schutzhüttenkollegen in Kontakt bleiben und die Entwicklungen des Hüttenwesens in den beiden Provinzen aufmerksam verfolgen.

stol

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