Samstag, 13. Februar 2021

Suche nach Peter Neumair bleibt erfolglos

Seit dem Samstagmorgen wurde in der Etsch fieberhaft nach dem vermissten Peter Neumair gesucht. Während am Nachmittag auf ein Signal der Spürhunde hin kurzzeitig die Hoffnung auf Erfolg gehegt wurde, musste die Suche gegen 17 Uhr abgebrochen werden – ohne den Vermissten gefunden zu haben.

Mit Booten, Drohnen und Helikoptern wurde gesucht.
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Mit Booten, Drohnen und Helikoptern wurde gesucht. - Foto: © DLife
Wie berichtet, war für die Suche am Samstag der Pegel der Etsch erneut gesenkt worden. Hierbei waren, neben der Berufsfeuerwehr Bozen, 14 Freiwillige Feuerwehren aus den Bezirksverbänden Unterland und Bozen, die Hundeführer der Frewilligen Feuerwehren, die Taucher der Freiwilligen Feuerwehren, mehrere Sektionen der Südtiroler Wasserrettung, die Bergrettung, die Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuz sowie die Carabinieri und die Finanzpolizei im Einsatz. Verstärkt wurden diese Mannschaften von mehreren Bootsgruppen der Freiwilligen Feuerwehren aus dem ganzen Landesgebiet, von ferngesteuerten Fluggeräten sowie von Hundestaffeln aus dem Ausland. Insgesamt waren mehr als 200 Personen an der Suche nach dem seit Anfang Januar vermissten Peter Neumair beteiligt (im Video in Pfatten – Aufnahmen: DLife).

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Mehrere Stellen wurden dabei genau unter die Lupe genommen, man wollte nichts unversucht lassen, um den Vermissten vielleicht doch noch aus den Fluten des Flusses ziehen zu können (das Video zeigt Bilder aus Auer und St. Florian – Aufnahmen: DLife).

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Am Nachmittag schrillten dann für einen Moment die Alarmglocken. Mehrere Spürhunde hatten die Suchtrupps auf eine scheinbar verdächtige Stelle aufmerksam gemacht, die gesondert abgesucht wurde.

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Doch auch dieser Hoffnungsschimmer verblasste bald. Gegen 17 Uhr musste die Suche ergebnislos abgebrochen werden.


stol/deb