Das Projekt startete mit 18 Gästen – neun aus Italien sowie weiteren aus Algerien, Tunesien, Marokko, Nigeria, der Elfenbeinküste, der Ukraine, Russland und Polen. Sie sind zwischen 26 und 69 Jahre alt, und einige von ihnen haben bereits in den vergangenen Jahren im Dormizil übernachtet. In den kommenden Tagen werden weitere Gäste erwartet, da bereits über 40 Anfragen eingegangen sind. Die Auswahl, wer aufgenommen werden konnte, fiel dem Verein nicht leicht, erklärte der Vereinsvorsitzende Paul Tschigg.<BR /><BR />„Wir geben diesen Menschen Sicherheit, Schutz, Würde und Hoffnung“, so Tschigg. Ziel sei es nun, Vertrauen aufzubauen und ein harmonisches Zusammenleben zu fördern. Die Tagesabläufe der Bewohner*innen sind unterschiedlich: Einige stehen früh auf, um zur Arbeit zu gehen, andere kehren erst spät am Abend zurück. Deshalb sei es wichtig, flexibel auf die Dynamik im Haus zu reagieren. <h3> Ausschließlich durch Spenden finanziert</h3>Rund 120 Freiwillige unterstützen das Projekt, übernehmen Nacht- und Frühstücksdienste und begegnen den Gästen auf Augenhöhe. Abends ab 19 Uhr können die Bewohner das Haus betreten, frühstücken zwischen 7.30 und 8.15 Uhr und müssen das Haus bis spätestens 8.30 Uhr wieder verlassen. In jedem Zimmer schlafen zwei bis drei Personen, um genug Raum für Privatsphäre zu bieten.<BR /><BR />Der Betrieb des Dormizils wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Für die Deckung der Kosten bietet der Verein verschiedene Spendenpakete an: Ein „Nachtpaket“ für Unterkunft und Frühstück kostet neun Euro, ein „Wochenpaket“ 63 Euro. Weitere Optionen umfassen das „Mietpaket“ für 190 Euro und das „Wärmepaket“ für 495 Euro, das Heizung, Strom und Reinigung der Bettwäsche abdeckt. Spenden können über die Website des Vereins getätigt werden.