<BR />Seit 1987 war Erhard Berger beim ORF angestellt. Das erste Fernseh-Wetter moderierte er bei der ersten „Tirol Heute“-Sendung am 2. Mai 1988. Seither hat Berger Tausende Wetterberichte für den österreichischen Rundfunk gestaltet. „Angetrieben für meinen Beruf hat mich immer, Menschen mit Prognosen vor einem möglichen Unglück im Rahmen von Wetterextremen zu bewahren“, erklärt Berger gegenüber dem ORF.<BR /><BR /> In der Steiermark aufgewachsen, führte ihn ursprünglich die Begeisterung für Outdoor-Sport zum Studium nach Innsbruck. Die Faszination für das Wetter sei bis heute über all die Jahre geblieben, so Berger. Er sei aber selbst immer wieder überrascht gewesen, dass es inklusive Studienzeit auch nach 50 Jahren noch etwas gebe, wo man immer wieder neue Herausforderungen finde. <BR /><BR />„Beispielsweise Temperaturen von über 40 Grad überraschen mich. Damit habe ich nicht gerechnet“, so der Meteorologe. Viele würden glauben, die Klimaveränderung komme irgendwann. Doch schon jetzt würde sie beginnen, so der ORF-Wettermann. Solche Hitzewellen wie in diesem Sommer bekämen wir nämlich noch viel öfter und in viel längeren Zeiträumen zu spüren. <BR /><BR />Das Wetter wird Erhard Berger auch weiterhin begleiten. Noch wisse er nicht genau, wie er die drei bis vier Stunden am Tag nutzt, die er bisher fürs Interpretieren von Wetterkarten verwendet hat, so der 64-Jährige. Eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach warte jedenfalls auf ihn und seine Enkelkinder im Alter von vier Jahren bis zu vier Wochen. Den Eltern Arbeit abzunehmen und den Kindern zu zeigen, dass man nicht immer streiten müsse, sei das Ziel.