Montag, 20. September 2021

Erhardskirche in Brixen: Seit 50 Jahren Gottesdienststätte der evangelischen Christen

Am 18. September wurde gefeiert, dass die Erhardskirche in Brixen nun schon seit 50 Jahren als Gottesdienststätte von evangelischen Christen genutzt wird. Die Botschaft des mit anwesenden Diözesanbischofs Ivo Muser lautete: „Durch den, der uns verbindet, sind wir Geschwister.“

Am vergangenen Samstag wurde gefeiert, dass die Erhardskirche in Brixen nun schon seit 50 Jahren als Gottesdienststätte von evangelischen Christen genutzt wird.
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Am vergangenen Samstag wurde gefeiert, dass die Erhardskirche in Brixen nun schon seit 50 Jahren als Gottesdienststätte von evangelischen Christen genutzt wird. - Foto: © Diözese
Seit 50 Jahren wird die Erhardskirche in Brixen von evangelischen Christen genutzt. Dieses Jubiläum wurde am vergangenen Samstag ökumenisch gefeiert – auch Bischof Ivo Muser hat an der Feier teilgenommen.

„Noch vor wenigen Jahrzehnten wäre eine solche gemeinsame Feier kaum möglich gewesen“, gab Bischof Ivo Muser zu bedenken, der mit Überzeugung, Freude und Dankbarkeit am ökumenischen Festakt teilgenommen hat.

„Jahrhundertelang haben wir unsere Identität aufgebaut, indem wir uns voneinander abgegrenzt haben. Im Schauen auf Christus können wir entdecken, dass bei allen Unterschieden das, was uns eint, größer ist als das, was uns trennt“, so der Bischof, der hervorhob: „Durch den, der uns verbindet, sind wir Geschwister.“ In dieser geschwisterlichen Verbundenheit, mit Wertschätzung und in einer Begegnung auf Augenhöhe wurde dieses Jubiläum ökumenisch gefeiert.

Pastor Michel Jäger dankte für das Zusammenwachsen in den vergangenen 5 Jahrzehnten und verwies darauf, dass das, was bei dieser Feier erlebbar ist, nur „die Spitze des ökumenischen Eisberges ist, der in Wirklichkeit viel tiefer und weiter reicht.“

Am Festakt teilgenommen hat neben zahlreichen evangelischen und katholischen Gläubigen auch Pastor Manfred Pfützenreuter, für den in seinen 45 Jahren, in denen er als Urlaubseelsorger in Brixen tätig ist, die Erhardskirche zu einer „zweiten Heimat“ geworden ist.

stol