Sonntag, 24. Dezember 2017

Erhebliche Lawinengefahr am Christtag

Der Landeswetterdienst eine Prognose zur Lawinengefahr am Christtag veröffentlicht - die Zuverlässigkeit liegt bei 80 Prozent: Die Lawinengefahr ist am Morgen im Norden und dann im Laufe des Tages im Großteil der Südtiroler Berge erheblich (Stufe 3).

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Foto: © shutterstock

Die Gefahr geht zum einen vom frischen, schon durch die Belastung eines einzelnen Wintersportlers auszulösenden Triebschnees aus (besonders im Norden), zum anderen aber auch von Lawinen, die in der Schneedeckenbasis ausgelöst werden können.

Lawinen können auf ihrer Sturzbahn mittlere oder große Dimensionen erreichen. In den zentralen und südlichen Landesteilen herrscht mäßige Lawinengefahr (Stufe 2).

Hier sind die Triebschneeansammlungen kleiner und sie befinden sich hauptsächlich in Kammnähe.

Übergänge von wenig zu viel Schnee sind heimtückisch, sie sind meist leicht zu erkennen aber nur schwer zu umgehen.

Besonders zur wärmsten Tageszeit und aus sehr sonnenexponiertem Gelände sind Selbstauslösungen von Nassschneelawinen möglich, sie können auch die gesamte Schneedecke mitreißen. 

stol

stol