Die Hauptgefahrenstellen liegen oberhalb von 2000 Metern. Hier sei eine Auslösung bereits durch geringe Zusatzbelastungen möglich, meldet der Lawinenwarndienst am Mittwoch.Die jahreszeitlich bedingt fortschreitende Erwärmung der Schneedecke führt unter anderem zu einem unscheinbaren Festigkeitsverlust dieser Schichten.Vor allem in den schneereichen Gebieten reicht daher die zusätzliche Belastung eines einzelnen Wintersportlers, um das bereits labile Gleichgewicht zu stören.Vorsicht ist vor allem auf schattigen und selten befahrenen Steilhängen geboten. Alarmzeichen, wie etwa Risse in der Schneedecke, können auf die Gefahr hinweisen.Für Touren sei lawinenkundliches Beurteilungsvermögen erforderlich, unterstreicht der Lawinenwarndienst.Am Freitag steigt Lawinengefahr wieder anAm Donnerstag dürfte sich die Gefahr nach einer klaren Nacht kaum ändern. Wie bereits am Mittwoch bestehe zunächst vor allem in den Dolomiten erhebliche Lawinengefahr, während im restlichen Südtirol Stufe 2, also mäßige Gefahr, vorherrsche.Am Freitag steigt die Gefahr laut dem Lawinenwarndienst wiederum bis auf Stufe 3 an.Die spontane Lawinenaktivität nimmt wieder zu.