„Es gibt hierzulande derzeit keinerlei Anzeichen auf einen möglichen Terroranschlag oder auf Personen, die einen solchen planen oder geplant hätten“, sagt Bozens Quästor Lucio Carluccio. „Dennoch sind natürlich auch wir in erhöhter Alarmbereitschaft.“Nach dem Terroranschlag in Paris hat das Innenministerium in Rom nämlich für das gesamte Staatsgebiet eine Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen ausgerufen. Die Ordnungskräfte in Südtirol setzen die Auflagen aus Rom nun um.Neuralgische Punkte unter besonderer BeobachtungSeit Tagen sind neuralgische Punkte im ganzen Land unter besonderer polizeilicher Beobachtung. Nach einem ersten Sicherheitsgipfel im Regierungskommissariat am vergangenen Freitag, haben Regierungskommissärin Elisabetta Margiacchi, Quästor Lucio Carluccio und Vertreter der Ordnungskräfte am Dienstag bei einem erneuten Treffen über das weitere Vorgehen beraten.„Dabei wurde die Umsetzung des für Südtirol bestehenden Anti-Terror-Plans besprochen“, heißt es aus dem Regierungskommissariat. „An einigen Orten wird die Sicherheit erhöht, an anderen kann damit wieder ein wenig zurückgefahren werden.“ Welche Orte genau unter besonderer Beobachtung stehen, wollte man aus Sicherheitsgründen nicht verraten.em/D__________________________________________________________Einen ausführlichen Bericht und eine Grafik mit den sensiblen Orten in Südtirol finden Sie in der Mittwoch-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.