Donnerstag, 27. Juni 2019

Erhöhte Ozonwerte im Unterland

Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat die Ozon-Konzentrationen ansteigen lassen. Am Mittwoch wurde erstmals in diesem Sommer an zwei Messstationen in Südtirol die Informationsschwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft überschritten: Um 22 Uhr in Neumarkt und zwischen 20 und 22 Uhr in Kurtinig an der Weinstraße.

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Foto: © shutterstock

In Neumarkt wurde ein Stundenmittelwert von 183 Mikrogramm gemessen, in Kurtinig an der Weinstraße erreichte der Stundenmittelwert gar 195 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Erhöhte Ozonwerte auch in den kommenden Tagen möglich

Erhöhte Ozonkonzentrationen treten vor allem im Talkessel zwischen Bozen und Meran, im Unterland und an den angrenzenden Hochplateaus – insbesondere am Ritten und auf der Seiser Alm – und an Berghängen auf.

„Der Grund dafür sind die starke Sonneneinstrahlung und die hohen Temperaturen. Da diese laut Wettervorhersage anhalten sollen, sind auch heute und in den nächsten Tagen erhöhte Ozonkonzentrationen möglich“, berichtet Luca Verdi, Direktor des Labors für Luftanalysen und Strahlenschutz der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz. Ein Sinken der Ozonkonzentration ist demnach erst bei Regen zu erwarten.

Anstrengungen im Freien vermeiden

Wer an Erkrankungen der Atemwege leidet, sollte vorsorglich ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien vermeiden, insbesondere in den Nachmittagsstunden und in den Abendstunden.

Die aktuellen Daten (Tages- und Monatsverläufe) sämtlicher Messstationen sind online abrufbar. Auskünfte erteilt das Labor für Luftanalysen und Strahlenschutz der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz (Tel. 0471/417140). Dieses weist zudem darauf hin, dass bei dieser Wetterlage auch auf die ultraviolette Strahlung geachtet werden muss. 

lpa

stol