Mittwoch, 20. September 2017

Ermittler gehen im Fall Villingendorf von „bewusstem Tötungsplan“ aus

Bei dem Verbrechen von Villingendorf am Rande des Schwarzwalds gehen die Ermittler von einem „bewussten Tötungsplan“ des Verdächtigen aus. Das sagte Oberstaatsanwalt Joachim Dittrich am Mittwoch in Villingendorf.

Bei dem Verbrechen von Villingendorf gehen die Ermittler von einem „bewussten Tötungsplan“ des Verdächtigen aus.
Bei dem Verbrechen von Villingendorf gehen die Ermittler von einem „bewussten Tötungsplan“ des Verdächtigen aus. - Foto: © APA/DPA

Die Behörde gehe davon aus, dass dem mutmaßlichen Todesschützen Mord mit dem Merkmal der Heimtücke zur Last zu legen sei. Er habe die Ahnungs- und Wehrlosigkeit der Opfer ausgenutzt, sagte Dittrich.

Der 40-Jährige war am Dienstag in Rottweil auf der Straße festgenommen worden. Er soll am Donnerstag vergangener Woche bei einer privaten Einschulungsfeier seinen kleinen Sohn sowie den neuen Partner seiner Ex-Frau und dessen Cousine erschossen haben. Die Mutter des sechs Jahre alten Jungen überlebte den Angriff. (STOL hat berichtet)

dpa

stol