Mittwoch, 18. März 2015

Ermittlungen: Feuer in Göflan könnten gelegt worden sein

Das Feuer ist aus, doch die Unsicherheit bleibt: Zu den Bränden in der Nacht auf Mittwoch in Göflan ermittelt nun die Bozner Berufsfeuerwehr. Als STOL die Ermittler am Nachmittag erreichte, stand noch kein Ergebnis fest. Lediglich so viel: Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Foto: lie
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Die Arbeiten in Göflan gestalteten sich am Mittwoch schwierig: Zwar liegen die beiden Einsatzorte nur rund 1000 Meter Luftlinie voneinander entfernt, was der Berufsfeuerwehr bei ihren Lokalaugenscheinen in Sachen Flexibilität und Zeitersparnis zugutekam. Allerdings bestand an beiden Städeln Einsturzgefahr.

 

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Das Dach des Stadels, der gegen 1 Uhr Feuer gefangen hatte, musste abgetragen werden, damit die Berufsfeuerwehr gefahrlos mit den Ermittlungen im Inneren des Gebäudes fortfahren konnte. Demnach verzögerten sich die Untersuchungen von Ingenieurin Francesca Monti, Offizier Harald Schwarz und Feuerwehrmann Patrick Kager etwas.

Brandstiftung in beiden Fällen nicht ausgeschlossen

Als Südtirol Online Ingenieurin Monti am Nachmittag erreichte, stand noch kein Ermittlungsergebnis fest. „Derzeit fehlen uns noch einige Daten“, erklärte sie. „Zum Beispiel jene der Elektrogesellschaften. Erst dann können wir bestimmte Sachverhalte ausschließen oder eben nicht ausschließen.“

Lediglich so viel stehe bisher fest: „Brandstiftung wird sicher nicht ausgeschlossen. In beiden Fällen nicht.“

Gebäude in Windeseile in Vollbrand

Generell könne man festhalten, dass beide Feuer sehr schnell entstanden und die Gebäude in Windeseile in Vollbrand gestanden waren. Der Frage, ob Brandbeschleuniger verwendet worden war, werde man noch nachgehen, kündigte Monti an – und lobte die Einsatzkräfte: „Unsere Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr haben in der Nacht wirklich große Leistungen vollbracht.“

stol

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