Wie der Sprecher der Innsbrucker Staatsanwaltschaft, Hannsjörg Mayr am Donnerstag mitteilte, hat das Landeskriminalamt Ermittlungen gegen unbekannt aufgenommen. Unter anderem gehe man dem „Verdacht auf fahrlässige Gefährdung durch Kernenergie oder ionisierende Strahlen“ nach.Uni-Sprecher Uwe Steger sagte, dass man vonseiten der Universität versuche, alles aufzuklären. Derzeit wisse man jedoch auch noch nicht mehr als zu Beginn der Woche.Am Dienstag hatten die Verantwortlichen erklärt, dass es bei der Vorbereitung von Altstoffen für eine derzeit stattfindende Entsorgung in einem dafür eingerichteten Labor zum Austritt einer geringen Menge von Americium-241 gekommen sein dürfte. Bei zwei Arbeitern, die einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt waren, handle es sich um Experten, die mit den Entsorgungsmaßnahmen beschäftigt waren. Die betroffene Halle bei der Nuclear Engineering Seibersdorf GmbH (NES) in Seibersdorf im Bezirk Baden bleibt unterdessen weiterhin behördlich gesperrt. Den beiden Mitarbeitern, die bei der Behandlung eines vermutlich falsch deklarierten Abfallgebindes erhöhter radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren, gehe es gut. Sie stehen weiterhin unter gesundheitlicher Kontrolle. apa