Schuler geht davon aus, dass eher 2 Wölfe als ein einzelner Wolf für diese Risse in Prags verantwortlich sind. Diese beiden Raubtiere versuche man seit einigen Tagen einzufangen – und bei der Umweltbehörde ISPRA in Rom werde voraussichtlich heute, Freitag, um eine Genehmigung für deren Abschuss angesucht.<BR /><BR />„Dass Wölfe nun Nutztiere mit einem Gewicht von über 150 Kilogramm angreifen, gibt dem Ganzen eine neue Dimension,“ sagt Schuler. Um die Wölfe zu beobachten (und dann einzufangen), habe man Fotofallen aufgestellt. Das Ziel sei es, herauszufinden, ob es bei den Raubtieren ein Bewegungsmuster gibt. In diesem Fall könnte man gezielt vorgehen, um die Wölfe zu betäuben und dann zu besendern.<BR /><BR />Laut bisherigen Erkenntnissen – den Bissspuren nach – handle es sich um 2 einzelne Wölfe, nicht um ein größeres Rudel.<BR /><BR />Um einen Wolfsabschuss habe das Land bereits in der Vergangenheit bei der Umweltbehörde ISPRA angesucht, um das vom Aussterben bedrohte Villnösser Brillenschaf zu schützen – jedoch „mit wenig Erfolg“. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="801161_image" /></div> <BR /><BR />Dass 2 Wölfe Rinder angreifen, sei ein „unnormales Verhalten“ und biete andere Voraussetzungen beim Ansuchen um einen Abschuss. „Meiner Meinung nach sind alle Voraussetzungen da, um die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinien und unser Landesgesetz umsetzen zu können“, erklärt der Landesrat. Er hoffe auf baldige Antwort von der ISPRA-Behörde. „Diese Wölfe bereiten massive Probleme“, betont Schuler. Er könne den Unmut der Bauern verstehen.