Mittwoch, 28. Oktober 2015

Erneut sterben Flüchtlinge in der Ägäis

Kein Ende des Flüchtlingsdramas in der Ägäis. Wieder starben Kinder. Wieder gibt es Vermisste. In Piräus kamen Tausende Flüchtlinge an.

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Archivbild - Foto: © LaPresse

Erneut sind Menschen auf ihrer Flucht nach Europa in der Ägäis ertrunken: Vor den Inseln Lesbos, Samos und Agathonisi kamen am Mittwoch sieben Menschen ums Leben, darunter auch vier Kinder. Mindestens sechs Menschen würden noch vermisst, teilte die Küstenwache am Mittwochabend mit.

Vor Lesbos kenterte am Abend ein großes Boot mit zahlreichen Flüchtlingen. Allein dabei starben nach Angaben des Nachrichtensenders Skai mindestens drei Menschen, zwei von ihnen Kinder. Küstenwache, Fischer und andere Helfer hätten aber auch mehr als 90 Migranten aus den Fluten retten können.

In der Ägäis ist die Wetterlage sehr gefährlich für kleine Boote. Am Mittwochmorgen herrschten Winde der Stärke sieben.

dpa

stol