Ein junger Mann ausländischer Herkunft war in der Nacht von Samstag auf Sonntag ins Trienter Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem er sich bei einem Sturz verletzt hatte. Ersten Informationen zufolge soll der Sturz auf seinen alkoholisierten Zustand zurückzuführen gewesen sein. Nach der medizinischen Behandlung schlief der Mann ein und wurde kurz nach 4 Uhr morgens aus der Notaufnahme entlassen.<BR /><BR />Trotz der Entlassung blieb der Mann im Bereich der Notaufnahme. Er habe angegeben, sein Mobiltelefon verloren zu haben, und begonnen, andere Anwesende lautstark zu beschimpfen. Die Sicherheitsmitarbeiter versuchten zunächst vergeblich, das angeblich verlorene Telefon zu finden. Dabei hätten sie gesehen, wie der Mann versuchte, einen schlafenden Patienten im Wartebereich zu bestehlen.<h3> Soll zwei Personen angegriffen und verletzt haben</h3>Nachdem der junge Mann von den Sicherheitskräften gestoppt und aufgefordert worden war, das Krankenhaus zu verlassen, sei die Situation eskaliert. Zwar sei er zunächst gegangen, sei jedoch rund zehn Minuten später zurückgekehrt und habe erneut versucht, Patienten im Wartebereich zu bestehlen. Schließlich habe er einen der Sicherheitsmitarbeiter angegriffen und ihn im Gesicht verletzt.<BR /><BR />Ein zweiter Wachmann, der seinem Kollegen zu Hilfe eilte, sei ebenfalls angegriffen worden. Laut Aussendung wurde dieser zu Boden gestoßen und zog sich bei der Auseinandersetzung eine Handverletzung zu. Erst durch das Einschreiten der Ordnungskräfte sowie eines zusätzlichen Sicherheitsmitarbeiters konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden.<BR /><BR />Die beiden verletzten Sicherheitsmitarbeiter wurden direkt in der Notaufnahme medizinisch versorgt. Bei dem im Gesicht verletzten Mitarbeiter wurde eine Fraktur der Nasenscheidewand festgestellt, ihm wurden zehn Tage Arbeitsunfähigkeit attestiert. Der zweite Mitarbeiter erlitt einen Fingerbruch und fällt voraussichtlich 30 Tage aus.