Von insgesamt 34.305 zugelassenen Fahrzeugen – Pkw, Nutzfahrzeuge und Motorräder bzw. Kleinkrafträder – haben laut Meraner Stadtpolizei nur 404 einen Elektroantrieb, 32.770 haben einen Verbrenner-Motor und 1131 sind Hybrid-Fahrzeuge (Verbrenner in Kombination mit Batterie). <BR /><BR />Zur Erinnerung: Meran hat allein 2023 zu den bereits bestehenden 6 E-Ladesäulen weitere 18 neue E-Ladesäulen installieren lassen. „Ich hätte mir schon erwartet, dass wir bei Fahrzeugen mit Elektroantrieb besser dastehen und somit besser unterwegs sind, was die Energiewende in der Mobilität anlangt“, sagt Vizebürgermeisterin Zeller.<BR /><BR />Als Gemeinde Meran habe man „die Hausaufgaben gemacht. Wir wären auf mehr E-Fahrzeuge vorbereitet. Denn wir haben die E-Ladestationen in den letzten Jahren sehr ausgebaut und sind federführend in Südtirol“, sagt die Mobilitätsstadträtin.<h3> Warum so wenige E-Autos?</h3> Worauf führt sie das mangelnde Interesse an E-Fahrzeugen zurück? „Das dürfte mehrere Ursachen haben: Angefangen beim Preis über unzureichende Ladeinfrastruktur zu Hause bis hin zu Bedenken bezüglich der Reichweite“, sagt Zeller. Dazu kämen Zweifel, „ob ein E-Auto den eigenen Bedürfnissen gerecht werden kann. All dies sind sicherlich Faktoren, die eine Rolle spielen“, sagt die Mobilitätsstadträtin. <BR /><BR />Zudem würden laut Zeller „Autos grundsätzlich nicht so oft gewechselt, was bedeutet, dass der Umstieg auf E-Autos entsprechend lang dauern dürfte“.